Abschlussparty der Nachhaltigkeitswoche

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Am 7. März fand die Abschlussparty der ETH/UZH-Nachhaltigkeitswoche im StuZstatt mit reichlich Biogemüse, Barbetrieb und Konzert von Zéphir Combo.

Kochen als soziales Ritual

Während der letzten Veranstaltung „Schnätzelsuppe“ wurde am Freitagabend auf unkonventionelle Weise mit anderen Studis Bekanntschaften geschlossen. Egal ob UZH oder ETH, Ethnologiestudent oder angehender Umweltwissenschaflter, gemeinsam sass man zu Tisch und war Teil einer Riesenkochaktion. Beim Verzehr der äusserst schmackhaften Biosuppe wurden sogar Teller geteilt und somit auch physische Grenzen überwunden. Als die Band Zephyr Combo schliesslich nach dem Essen mit ihren Balkanbeats für Stimmung sorgten, wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Am Ende der Party durfte dann jeder Biogemüse in Tüten mit nach Hause nehmen.

Grundgedanke „Schnätzelsuppe“

Hintergrund der Aktion war die sinnvolle Verwertung von Lebensmitteln, ganz im Sinne des Slow-Food-Trends und das Durchbrechen von sozialen Grenzen. Beim Gespräch ob jetzt Nachhaltigkeit „Unwort des Jahres“ oder „Zauberwort der Zukunft“ sei, kam ein Organisationsmitglied zu Wort. Dieser kritisiere das Verhalten gewisser Firmen, die rein aus Marketingzwecken das Wort „Nachhaltigkeit“ in ihrem Leitbild festhalten, ohne dass konkrete Taten folgen würden. Im Gegensatz dazu wollte die Organisatorengruppe Impulse setzen und aufzeigen, wie man mit kleinen Aktionen, wie beim gemeinsamen Kochen nachhaltiger leben könne

„Bio für jede”

Einige von Ihnen engagieren sich auch in ihrer Freizeit mit Herzblut für nachhaltige Projekte. Eines davon sei der Vertrieb von Biogemüse im Kulturbahnhof Altstetten. Zweimal im Monat findet unter dem Motto „Bio für jede“ ein Kulturtag mit Gemüsestand statt. Übriggebliebenes Gemüse von Biobauern aus Friburg, welches für verschiedene Grosshändler nicht „schön“ genug sei, wird günstig und nonkommerziell vertrieben. Somit sollen nicht nur Vegitarier und „Flexitarier“, diejenigen die wenig Fleisch konsumieren, auf den Geschmack des alternativen Supermarkts kommen, sondern auch Kulturaffine durch Aufführungen von Live-Konzerten, Dokfilmen und gemeinsamen Aktivitäten den bewussten Umgang mit Lebensmitteln kennenlernen.

Mehr Infos über das Projekt und die Band:

www.biofuerjede.ch

www.zephyrcombo.ch

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