Auftakt von INOX LIVE mit GO GO BERLIN

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Letzten Sonntag war ich am Go Go Berlin Konzert, der dänischen Antwort auf Mando Diao. Als Voract trat die schweizer Band Pablo Infernal auf.

Wir kennen es: Sobald eine Band internationale Erfolge feiert, tritt sie nur noch in den grossen Venues wie im Hallenstadion, im Letzigrund, im Komplex oder im Stade de Suisse auf. Umso mehr genoss ich die familiäre Atmosphäre im Royal in Baden.

KULTURLOKAL ROYAL BADEN

Dass die Rock’N’Roll-Shootingstars von Go Go Berlin im Royal in Baden aufteten würden, erstaunte mich. Ich kannte das Royal damals nur als kleines Independant-Kino. Seit 2011 wird es von der Stadt Baden gemietet und als Kulturlokal genutzt: Indiefilmabende, Buchvernissagen, Konzerte und vieles mehr.

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Verschiedene Zeitungsauschnitte zeigen die Geschichte und den Kampf um Denkmalschutz des Royals Baden, dem ältesten Kino der Schweiz.

Für mich als Liebhaber des Genres Indie- , Folk- und Alternative Rock gehen bei unpersönlichen Grossveranstaltungen das intime Verhältnis zu den Musikern und die Verbindung zur Musik verloren. Denn bei fulminanten Special Effects rückt das Essentielle, die Musik, in den Hintergrund. Die Bühnenshow wirkt einstudiert und für Überraschungen bleibt nur wenig Freiraum. Umso mehr war ich von der actiongeladenen Live-Performance der dänischen Rockband begeistert und genoss es in der ersten Reihe sein zu können.

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Frontmann Christian Vium klettert auf ein Regal und zeigt seine Giterrenriffs

INOX LIVE:

Dank der Leidenschaft und dem Engagement junger Kreativköpfe wie dem Team von INOX, ist es zu verdanken, dass die Badener Musikszene auflebt. Für nur 15.- bis 25.- Franken gibt es nationale wie internationale Acts in verschiedenen Lokalen wie dem Merkker und dem Royal zu erleben.

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R.I.P. ABART

Früher gab es noch den Abart Music Club in Zürich, wo man Bands in kleinem Rahmen hautnah erleben konnte und sogar den Schweiss der Rockstars zu spüren bekam. That was Rock’n’Roll! Heute werden Live-Musik-Clubs vermehrt zum Opfer der Gentrifizierung und müssen Wohnungskomplexen oder Parkhäusern weichen. Ein Verlust für die Musik- und Kulturbranche!

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