Eventbericht: La Tavola White Night im Arosa Kulm Hotel

In diesem Blogpost möchte ich mit euch meinen Arosa-Wochenendtrip teilen. Und ja man kann auch in der Nebensaison in die bündner Bergwelt reisen. Schliesslich gibt es auch ohne Schnee genügend Abwechslung: Stichwort Wellness und Highclass-Kulinarik.

Das einzigartige Erlebnis beginnt schon bei der Anreise mit der Rhätischen Bahn. Das rote Bähnchen fährt mitten auf der Strasse und sogar durch die Churer Innenstadt. Die kurvenreiche Fahrt (ca. 360 Kurven) überquert mehrere Viadukte und von den grossen Fenstern aus beobachtet man wie die urchige Bergwelt Graübundens an einem vorbeizieht.

RhätischeBahn RhätischeBahn_2arosaplakat.jpg

Arosa Kulm Hotel

Bei der Unterkunft überliessen wir nichts dem Zufall und wählten eines der besten Fünfsternhotels der Region aus – das Kulm Hotel Arosa. Und ich muss sagen der Service vom Kulm ist einfach unschlagbar. Nur schon am Bahnhof Arosa wird man mit dem Hotel-Shuttle abgeholt und bis vor die Haustür chauffiert. Das Gepäck wird dabei sogar bis ins Zimmer getragen. Am Abend gibt es einen persönlichen Gästeempfang und das äusserst aufmerksame Hotelpersonal sorgt für einen ganz besonderen Aufenthalt.
Nach dem Check-In machten wir einen Hotelrundgang und erfuhren bei der Besichtigung, dass es sechs (!) hoteleigene Restaurants, ein einladendes Hallenbad und Spabereich gibt – das Alpinspa! Und falls man noch mehr Freizeitaktivitäten möchte, kann man in den warmen Monaten sogar die Minigolfanlage und den Tennisplatz benutzen.

Wir hatten die 45m^2 grosse Ecksuite, welche mit dem abgetrennten Wohn- und Schlafbereich einer kompletten Wohnung glich. Die Einrichtung war sehr klassisch für die Region und ein süsser Holzduft umgarnte unsere Suite. Der Höhepunkt der Ecksuite ist natürlich die grosszügige Terrasse. Von dort aus blickt man auf die sattgrüne Bergwelt und atmet frische Bergluft ein. Erholung pur!

Wer glaubt Arosa im Sommer sei langweilig, der liegt komplett falsch. Viele Wanderwege und Mountainbikerouten ergänzen das Sommerprogramm und kulturell gibt es fast Wöchentlich etwas Neues zu entdecken: Letztens fanden das Arosa Classic-Car-Rennen und die Jazztage Arosa statt.

Als besonderes Extra erhält man als Hotelgast eine Freikarte für alle öffentlichen Vehrkehrsmittel und sogar zur freischwebenden Luftseilbahn, die bis auf das Weisshorn auf 2639 M.ü.m. hinaufführt. Oben angekommen geniesst man eine Rundumsicht auf die Gebirgsketten. Mir hat besonders die moderne Architektur des 360Grad-Restaurants gefallen. In gemütlicher Umgebung kann man die Bergpanoramen bestaunen und regionale Spezialitäten geniessen.

ArosaKulmhotel Arosakulmhotel_Poolarea ArosaKulmhotel-Pool ArosaKulmhotel-Suite Outdoor_Minigolf Panorama_Arosa Weisshorn-360-RestaurantWeisshorn_2

Ein Hotel – sechs Restaurants

Im Restaurant 1882 (dem Gründungsjahr des Arosa Kulm Hotels) wird das grosszügige Frühstücksbuffet angerichtet, in der Muntanella (14 Gault-Millau-Punkte) wird mittags und abends mediterrane Küche angeboten, während in der Taverne familienfreundliche Pizzen und Grillspezialiäten angeboten werden. Etwas rassiger fällt es beim Ahaan Thai aus, welches den Hotelgästen die thailändische Küche näherbringt (13 Gault-Millau-Punkte). Im Piz Kulm, der kleinsten Stube Arosas, geniesst man bei Reservation sein eigenes Fondue und in der Stüva Cuolm wird die Vielfalt der toskanischen Küche zelebriert.

La Tavola White Night

Der Hauptgrund meines Arosabesuchs war die La Tavola-White-Night, eine Kitchenparty (mit Dresscode Weiss), welche vom Genuss & Reisemagazin La Tavola organisiert wurde. Als Hosts waren vier Starköche, darunter zwei Köche mit 19 Gault-Millau-Punkten und 3-Michelin-Sternen, welche mit ihrer Expertise und Fingerfertigkeiten durch den Abend führten. Als Gast war man eingeladen die Best-Of-Rezepte der Starköche hautnah mitzuerleben und konnte mit seinem Glas Wein oder Champagner den Spitzenköchen von der Zubereitung bis zur Anrichtung zuschauen. Jeder Handgriff sass sattelfest und die Kreationen waren eine Augenweide! Hier noch kurz die vier Protagonisten und ihre Kreationen:

André Jaeger, bekannt geworden durch das Hotel & Restaurant Fischerzunft in Schaffhausen wurde zweimal von Gault-Millau als Schweizer Koch des Jahres geehrt. An der White Night präsentierte er sein Best-of-Rezept: „Lauwarmer Hummer mit Vanille, Avocado-Mango-Chutney und Crème“.

LauwarmerHummer

Thomas Bühner hat sich sage und schreibe drei Michelinsterne im Laufe seiner Karriere verdient. Seit 2006 arbeitet er im Restauran La Vie in Osnabrück. Auch er wurde vom Gault Millau zuerst als Aufsteiger des Jahres und sogar als Koch des Jahres geehrt. In Arosa präsentierte er eine „Taube Confit mit Pflaume und Armagnac“.

RoteBeteGazpacho-Austernreis

Eric Glauser zählt als Senkrechtstarter in der Schweizer Kochszene, als Küchenchef im Parkhotel Oberhofen am Thunersee wurde er mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Vor allem durch Saisonalität und Regionaliät hat sich seine Küche einen Namen gemacht. Von ihm wurde ein „Saiblingstatar mit Apfel-Rettich-Relaise“ serviert.Saiblingtatar

Pascal Kleber ist als Chefkoch für die Leitung der sechs hoteleigenen Restaurants und für das kulinarische Dine-Around-Konzept des Arosa Kulms verantwortlich. Von ihm stammt das Best-of-Rezept „Falsche Tomate“ aus Büffelmozzarella und verschiedenen Kräutern.

FalscheTomate

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