Der Berg ruft – 48h in Arosa

Im letzten Juli wurde ich nach Arosa (auf 1800 Metern) eingeladen. Während diesen drei Tagen und zwei Nächten stand ein kontrastreiches Programm an: Ein Aufenthalt im 5-Sterne Tschuggen Grand Hotel mit „Sight-Inspection“, ein Ausflug zum türkisblauen Schwellisee mit anschliessender Fatbike-Downhilltour (diese werden kostenlos im Tschuggen Grand Hotel zum Verleih angeboten) und ein Besuch des rustikalen Alpenblicks mit anschliessender Übernachtung im Luxustipi, der leider wegen schlechten Wetters nicht wie geplant stattfinden konnte.

Check-In im luxriösen Tschuggen Grand Hotel

Von aussen unscheinbar von innen purer Luxus! Man darf sich von der Fassade des Haupthauses nicht täuschen lassen! Beim Tschuggen Grand Hotel waren die beiden international bekannten Schweizer Architekten Mario Botta und Carlo Rampazzi am Werk! Das Resultat sind 128 neugestaltete Zimmer und Suiten, fünf Restaurants und der preisgekrönte 5’000 m² grosse Bergoase Spa. Als Inspirationsquelle dienten dem begnadeten Innenarchitekten Rampazzi die leuchtenden Farben der Umgebung, die er in seinem extravaganten «Rampazzi-Stil» umsetzte. Der Empfangsbereich beispielweise, der auch eine Piano-Bar beherrbergt, ist in vier Zonen unterteilt, die den vier Jahreszeiten gewidmet sind. Edelsten Materialien wie Hermès-Leder und Muranoglas wurden hier mit Liebe zum Detail verarbeitet.

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Winterliches Ambiente by Carlo Rampazzi

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Feinste Materialien wie Murano Glas aus Venedig in der Lobby des Tschuggen Grand Hotels (Foto: Zenz)

Tschuggen Suite – Wohnen auf 140m2

Zur luxuriösen Zimmerausstattung der Tschuggen Suite, in der ich glücklicherweise zwei Nächte verbringen durfte, gehört ein premium Boxspringbett (jedes mit individuellem Kopfteil), eine Nespresso Kaffeemaschine und ein Marmorbad mit High-End Beauty-Artikeln. Das Highlight ist und bleibt die Loggia mit der Aussicht auf das strahlende Bergpanorama. Die Tschuggen Suite mit seinen 140m2 kommt wie eine luxuriöse Residenz daher: Neben einer Kitchenette, einem einladenden Wohn- und Essbereich waren gleich zwei Schlafzimmer und zwei Balkone Teil dieser Luxus-Suite par excellence. Für Familien und Pärchen, die sich ohne Einschränkungen verwöhnen lassen möchten, bietet die Tschuggen Suite garantiert mehr als genug Platz, Komfort und Privatsphäre!

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Schlafen wie auf Wolke 7 in der Tschuggen Suite (Foto: Zenz)

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Jetzt erstmal zurücklehnen und ankommen! (Foto: Zenz)

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Der Blick ins Dorf und auf die Bündner Bergwelt (Foto: Zenz)

Von Fine Fast Food bis Fine Dining

Auch kulinarisch bietet das Tschuggen Grand Hotel mit seinen fünf Restaurants für jeden Geschmack genau das Richtige an: Im Gourmetrestaurant La Vetta (Executive Chef Uwe Seegert, 1 Michelin-Stern) gibt es alpine Gourmetküche, im Grand Restaurant verweilt man während des reichhaltigen Frühstücksbuffets bei der morgendlichen Zeitungslektüre oder geniesst am Abend im Dinner-Jacket bei romantischem Kerzenschein das edle Ambiente.

Eingang zum gediegenen Grand Restaurant (Foto: Zenz)

Birchermüesli mit Cappuccino, dazu serviert die tagesaktuelle NZZ (Foto: Zenz)

Auch bei den Cerealien ist die Auwahl riesig (Foto: Zenz)

Wer die deftigere Küche bevorzugt wird garantiert im The Basement, wo feinste Burgerkrationen und Fish&Chips die Menükarte dominieren, zufrieden sein. Zur Mittagszeit empfiehlt sich ein Besuch im legeren La Collina (rätoromanisch für Hügel). Bei schönem Wetter geniesst man hier auf der Sonnenterrasse beste Ausblicke auf die Bündner Bergwelt, während es innen drin sehr lauschig zu und her geht. Hier war ich zum Apèritif mit der Vizedirektorin Leonie Schefenacker verabredet, die sich die Zeit nahm, um mir die Geschichte des Hauses näher zu bringen.

Äusserst empfehlenswert ist der hausgemachte Eistee (nicht zu süss und natürlich aufgebrüht) und auch der hausgemachte Cesar Salad mit zarter Hähnchenbrust -geschmacklich vom Feinsten! Auch bei der Portion wird hier nicht gespart, schliesslich braucht man Energie für das sportliche Programm. Zum Dessert gab es ein leichtes Sorbet der Geschmackssorte Campari (auf Empfehlung des Kellners) mit Fruchtvariation und Zuckerkrokant – eine Augenweide!

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Sonnenterrasse La Collina (Foto: Zenz)

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Fitnessteller a la Cesar Salad (Foto: Zenz)

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Leichte Verführung aus Camparieis und Früchten (Foto: Zenz)

Sommer-Aktivitäten

Arosa bietet für Naturliebhaber und insbesondere für Familien ein abwechslungsreiches Angebot an: Von Wanderwegen bis zu Erlebnislehrpfaden in Arosa lässt sich die Umgebung spielend entdecken. Wer mit Kindern reist, sollte sich den süssen und bequemen Eichhörnliweg raussuchen, bei der man den kleinen Nagetieren in wilder Laufbahn begegnet, ebenso geplant und vom Stimmvolk genehmigt ist der Bau eines umzäunten Bärenparks der auf rund 5 Hektaren in der nächsten Sommersaison realisiert werden soll.

An diesem Wochenende entschied ich mich für eine einfache Fatbike-Tour (ein ultraleichtes Mountain mit breiteren Pneus) und begab mich zum kristallklaren Schwellisee (rund 30 Minuten mit dem Bike / zu Fuss ca. 45 Minuten). Wer Glück hat und wie ich zur richtigen Zeit beim Seeufer ist, wird Zeuge von einer Herde Kühen, die sich am See erfrischen wollen. Auch Fliegenfischern wird man ab und zu begegnen. Wer selbst bei der Angelrute Hand anlegen will, kann im Restaurant Alpenblick einen Einsteigerkurs buchen. Es lohnt sich auf alle Fälle etwas früher morgens hinzugehen!

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Unterwegs zum Schwellisee (Foto.: Zenz)

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Glasklar und Türkis – der Schwellisee in Arosa (Foto: Zenz)

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Überhaupt nicht scheu – einige Kühe in Arosa (Foto: Zenz

Apropos Alpenblick: Auf über 2000 Metern lohnt es sich über den Mittag einzukehren nicht nur wegen des rustikalen, aber hippen Ambientes. Jedoch empfiehlt es sich vor dem Besuch anzurufen und sich vorher anzumelden. Da der Alpenblick lediglich von einem Hüttenwart bedient wird, kann man hier eine relativ einfache und unkomplizierte Küche erwarten – Menükarte fehl am Platz.

An diesem Wochenende wäre ich theoretisch gleich neben an noch für eine Nacht im «Luxustipi» des Alpenblicks eingebucht gewesen, aber wegen schlechter Witterung und Sturmwarnung musste ich meine Pläne umkrempeln und «leider» zu meiner Suite ins Tschuggen zurückkehren. Obwohl ich der Erfahrung wegen gerne im Tipi probegeschlafen hätte, war ich wegen der Kälte an diesem regnerischen Samstagabend gar nicht mal so unglücklich über den kurzfristigen Planwechsel. Nach meiner Ankunft hiess es dann zuerst mal wieder aufwärmen bei einem heissen Schaumbad in der Badewanne.

Himmel auf Erden

In einen Berg hineingebaut bietet der 5000 m² grosse Bergoase mit seinen neun filigranen Segeln aus Glas und Stahl eine einzigartige lichtdurchflutete Spalandschaft, wo der Himmel und die Farben der Umgebung bis ins Innere hineinstrahlen. Die wellenförmigen organischen Formen des Inneren integrieren sich geschmeidig in die Aushöhlung des Berg hinein. Bei gutem Wetter geniesst man gar einen beeindruckenden Panorama-Bergblick auf den Sonnenliegen oder sprudelt im beheizten Aussenpool.

Beeindruckend ist auch der vollgestattete Fitnessraum mit modernsten Technogym-Geräten und auch das umfangreiche Angebot an Gruppenfitnesskursen. Ob bei Schön- oder Schlechwetter der Bergoase Spa bietet ein einzigartiges hollistisches Wellbeingprogramm an und steht auch externen Gästen nach Anfrage zur Verfügung.

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Bergoase Spa by Mario Botta (Foto: Zenz)

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Aussenbereich mit beheiztem Sprudelbad (Foto: Tschuggen Hotel Group)

Unser Fazit

Es war bereits mein dritter Besuch in Arosa, doch wer einmal hier war gewesen ist, wird garantiert zum „Wiederholungstäter“! Kaum ein anderer Bergort hat seinen natürlichen Charme so sehr beibehalten wie Arosa! Dazu kommen die vielen Bergseen, die atemberaubende Natur und die spannenden Aktivitäten im Sommer, und insbesondere im Winter! Man muss schlicht dem Ruf der Berge folgen und sich hinaus in die Natur bewegen, um das meiste aus seinem Aufenthalt zu machen, aber zum Glück gibt es ja genug Fortbewegungsmittel und Routen um die Umgebung zu erkunden.

Vom Budget her wird man hier alles vorfinden vom funktionalen Sporthotel bis zum ultraluxuriösen Tschuggen Grand Hotel. Wer sichs leisten kann, wird garantiert im Tschuggen sehr zufrieden sein! Hier stehen die Wünsche des Gastes an oberster Prioriät und mit der kompetenten Beratung des Concierges und der vielen Möglichkeiten wie die Benutzung des hoteleigenen Shuttles, dem Tschuggem Express, dem Zugang zur riesigen Spa-Landschaft und den fünf Restaurants, kann man hier eigentlich nichts falsch machen.

Hotelinformationen und Preise

  • Tschuggen Grand Hotel, Sonnenbergstrasse, 7050 Arosa
  • Kontakt: Tel +41 81 378 99 99info@tschuggen.ch
  • Preise: Einzelzimmer ab CHF 230.- in der Sommersaison, ab CHF 415.- in der Wintersaison
  • Deluxe Doppelzimmer ab CHF 415.- in der Sommersaison, ab CHF 715.- in der Wintersaison
  • Die Wintersaison startet am 7. Dezember 2017 und dauert bis zum 8. April 2018 an.

Zur Website des Tschuggen Grand Hotels

Tschuggen Hotel Group

Es gibt wohl kaum eine luxuriösere Adresse in Arosa als das Tschuggen Grand Hotel! Das Tschuggen Grand Hotel gehört zur Tschuggen Hotel Group gemeinsam mit dem Hotel Eden Roc sowie dem Albergo Carcani in Ascona, aber auch die ehemalige Zarenresidenz, das Carlton Hotel St. Moritz, ist Bestandteil dieser Hotelgruppierung. Wegen der höchsten Qualitätsstandards überrascht es wenig, dass das Tschuggen ein Leading Hotel of the World ist und zur Vereinigung der Swiss Deluxe Hotels gehört, den exklusivsten Fünfsterne-Häusern der Schweiz.

Metropolischt reiste auf Einladung der Tschuggen Hotel Group nach Arosa und wurde von PR-Frau Evelyn Gorgos im Vorfeld bei der Recherche unterstützt.

 

 

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