Island-Hopping: Santa Cruz de Tenerife

Während unserem einwöchigen Kanarenurlaub in Las Palmas besuchten wir ebenfalls die Nachbarinsel Teneriffa.

Bequem mit der Fähre von Navieras Armas erreicht man in 2,5 Stunden Santa Cruz de Tenerife. Bei den Klängen der Onboard-Latin-Band, schwingten die Schiffspassagiere ihr Tanzbein zu spanischen Evergreens. So verging die Reisezeit im nu. Zu Fuss erkundeten wir die Innenstadt und entdeckten auf Anhieb einen riesigen Flohmarkt, welcher entlang der Rambla führt. Der passende Ort für Souvenirs und Schnäppchen!

Auditorio

Entlang der Hafenpromenade ging es weiter bis zum Auditorio de Tenerife, dem neuen Wahrzeichen der Stadt vom Stararchitekten Santiago Calatrava, bei der wir in der eigenen Loungeterrasse bei Flautas und Softdrinks die extravagante Architektur und den Meerblick genossen. Der spanische Architekt Calatrava ist hierzulande für die Überbauung des Zürcher Bahnhofs Stadelhofen bekannt.

Versteckter Sandstrand in Sant Andres

Mit dem Bus ging es dann weiter zum Strand von Las Teresitas umgeben von Hügeln und dem Terrassendorf Sant Andres. Wir gönnten uns eine Siesta, ein Nickerchen, am feinen Sandstrand und liessen nachher bei richtig guten Mojitos die Seele baumeln. Morgen wird unsere Tour fortgesetzt und wir machen einen Abstecher zu den Deutschen und Engländern am Playa del Ingles. Abgesehen vom Touristrand gibt es ja auch noch die bekannten weissen Sanddünen Maspalomas im südlichen Teil der Insel.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Roadtrip: Indemini, Tessin

Während den Osterferien verweilte ich in einer Tessiner Ferienhütte. Gestern hiess es Roadtrip in die Tessineralpen: Alpe di Neggia!

Tessineralpen wird man sich fragen? Sehr befremdlich, aber der April fiel dieses Jahr sehr wechselhaft aus und sogar unterhalb des Gotthards findet man teilweise einen halben Meter Schnee. Von Gerra Gambarogno, wo unsere Ferienhütte sich befindet, unternahmen wir mit dem Auto einen Ausflug ins Bergdörfchen Indemini. Wie es der Zufall wollte, trafen wir unterwegs vier Autostopper, die ein Berghütchen auf Indemini hatten und uns zum Kaffee und Tee bei sich einluden. Sie waren eben erst von einer 1,5 Jährigen Weltreise durch Südostasien, Australien und Südamerika zurückgekehrt und erzählten uns von ihren Erlebnissen! Wir genossen die wunderschöne Aussicht auf das steinerne Dorf Indemini und machten viele Erinnrungsfotos.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Las Palmas, Gran Canaria: Pre-Summer Feeling

Letztes Jahr war ich zur selben Zeit, ebenfalls im April, mit meiner Freundin Gina in Malagà um dem sogenannten schweizer Sauwetter zu entkommen. Dieses Jahr besuchten wir Las Palmas und läuteten somit offiziell unseren „Pre-Summer“ ein.

Las Palmas ist die Hauptstadt der Insel Gran Canaria und liegt westlich von Marocco, man kann kaum glauben, dass es noch zu Spanien gehört. Über die Vermietungsplattform AirBNB haben wir uns ein süsses Ferienapartment am Strand geangelt, von der wir einen traumhaften Meerblick geniessen dürfen und das Geschehen auf der Promenade Las Canteras gemütlich von unserem Balkon aus beobachten können. Wie richtige Locals, haben wir uns auch im „Superdino“ mit Lebensmitteln eingedeckt mit einigen Übersetzungshürden hat unser Einkauf, dann doch noch geklappt.

Vegueta

Ausgeruht erkundeten wir an unserem zweiten Tag die Altstadt Vegueta mit ihren Kolonialbauten aus der Zeit von Christoph Kolumbus. Gran Canaria war damals eine Stadt des Bananenexports und viele Bauten erinnern mit ihren bunten Fassaden an diese Epoche. Die Gassen sind überraschend sauber, selbst in der Schweiz sind wir uns anderes gewohnt und überall grünt es! Das „Urban Gardening“ haben die Insulaner für sich entdeckt und kreieren aus Häuserruinen bunte Kunstwerke mit tollen Graffitis!

frische Brise im Surferparadies

Die Wetteranzeige zeigt uns 24 Grad an, aber die Meeresbrise ist doch nicht zu unterschätzen! Ausser den Surfern mit ihren Neoprenanzügen trauen sich noch wenige ins kalte Wasser. Also geniessen wir jeden einzelnen Sonnenstrahl zur Mittagszeit auf unserer privaten Terrasse und versuchen etwas Bräune zu tanken, bevor wir uns ins kühle Nass getrauen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Moin aus Hamburg! Entdeckungstour an der Hafenstadt

Während meiner Praktikumszeit bei der Deutschen Zentrale für Tourismus hatte ich mit vielen Anfragen über Hamburg zu tun und das machte mich neugierig! Nun bin ich selber da um die Hotspots der Hafenstadt kennenzulernen. Moin aus Hamburg!

Anreise

Geflogen sind wir ab Basel (ca.1h mit Easyjet) und in Kürze erreichten wir Hamburg, welche dank der vielen Kanäle der Elbe und Alster auch „Venedig des Nordens“ genannt wird.

Elbufer mit Blick auf den „Michel“

Hafenrundfahrt

Den Hafen erkundet man am besten mit einer „grossen Hafenrundfahrt“. Für ungefähr 18 Euro (16 Euro mit der Hamburg Card). An der Werft und den Docks werden die Luxuskreuzer gewartet. Dabei kann man mit dem Tourboot sogar unter die gigantischen Schiffsschrauben der angehobenen Yachten blicken. Ausserdem sieht man Container des Welthandels, die von riesigen Maschinen wie Legosteine aufgetürmt werden.

Hafencontainer – Lego für Erwachsene?

Mein Highlight: Die Speicherstadt

Die Speicherstadt war damals ein Riesenlager für verschiedene Waren wie Kaffeesäcke, Gewürze und Orientteppiche. Heute ein Multifunktionsviertel mit Kaffeerösterei, Musicaltheater,  Büros, Museen etc. Die Kaffeerösterei in der Hamburger Speicherstadt ist ein Hotspot für Coffeejunkies. Hier kann man live zuschauen wie Kaffeebohnen geröstet werden und das Aroma von frischem Kaffee geniessen. Von verschiedenen Kaffeesorten aus aller Welt, gibt es auch eine Auswahl an verschiedenen Kuchen und anderen Leckereien. Im Shop entdeckt man Raritäten wie alte Kaffeesäcke (beispielsweise als Wanddeko)  oder natürlicher dunkler Rohrzucker aus Mauritius.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

HafenCity

Die Elbphilharmonie des Archtitektenbüros Herzog&DeMeuron soll das neue Wahrzeichen der Stadt und des neuen Stadtteils HafenCity werden, der grössten Baustelle Europas. Die HafenCity soll die Innenstadt um 40% vergrössern und wird vorraussichtlich 2025 fertiggestellt. Die Realisationspläne des Bauprojekts kann man im Kesselhaus bestaunen. Hier ist auch ein Modell der fertigen Elbphilharmonie aufzufinden, welche Konzerthalle, Wohnareal, Restaurant und Wellnessanlagen beherbergen soll. Der Bau jedoch hat bereits über 800 mio. Euro verschlungen.

Elbphilharmonie von Herzog/DeMeuron – Mit über 800 mio. Euro, eine der teuersten Baustellen der Welt

 Planten un Blomen

Im botanischen Garten „Planten un Blomen“ kann man super spazieren gehen, besonders der japanische Garten bietet Ruhe und Erholung.

image
Naherholungsort in Hamburg Planten Un Blomen

 Hamburg Del Mar

Nach so viel Sightseeing gönnte ich mir eine Weinschorle, wie man hier den „Gsprütze Wisse“ nennt auf den Liegestühlen im „Hamburg Del Mar“ bei den Sankt Pauli Landungsbrücken.

image
Hamburgs neue Strandbar – Hamburg del Mar

Abschlussparty der Nachhaltigkeitswoche

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am 7. März fand die Abschlussparty der ETH/UZH-Nachhaltigkeitswoche im StuZstatt mit reichlich Biogemüse, Barbetrieb und Konzert von Zéphir Combo.

Kochen als soziales Ritual

Während der letzten Veranstaltung „Schnätzelsuppe“ wurde am Freitagabend auf unkonventionelle Weise mit anderen Studis Bekanntschaften geschlossen. Egal ob UZH oder ETH, Ethnologiestudent oder angehender Umweltwissenschaflter, gemeinsam sass man zu Tisch und war Teil einer Riesenkochaktion. Beim Verzehr der äusserst schmackhaften Biosuppe wurden sogar Teller geteilt und somit auch physische Grenzen überwunden. Als die Band Zephyr Combo schliesslich nach dem Essen mit ihren Balkanbeats für Stimmung sorgten, wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Am Ende der Party durfte dann jeder Biogemüse in Tüten mit nach Hause nehmen.

Grundgedanke „Schnätzelsuppe“

Hintergrund der Aktion war die sinnvolle Verwertung von Lebensmitteln, ganz im Sinne des Slow-Food-Trends und das Durchbrechen von sozialen Grenzen. Beim Gespräch ob jetzt Nachhaltigkeit „Unwort des Jahres“ oder „Zauberwort der Zukunft“ sei, kam ein Organisationsmitglied zu Wort. Dieser kritisiere das Verhalten gewisser Firmen, die rein aus Marketingzwecken das Wort „Nachhaltigkeit“ in ihrem Leitbild festhalten, ohne dass konkrete Taten folgen würden. Im Gegensatz dazu wollte die Organisatorengruppe Impulse setzen und aufzeigen, wie man mit kleinen Aktionen, wie beim gemeinsamen Kochen nachhaltiger leben könne

„Bio für jede”

Einige von Ihnen engagieren sich auch in ihrer Freizeit mit Herzblut für nachhaltige Projekte. Eines davon sei der Vertrieb von Biogemüse im Kulturbahnhof Altstetten. Zweimal im Monat findet unter dem Motto „Bio für jede“ ein Kulturtag mit Gemüsestand statt. Übriggebliebenes Gemüse von Biobauern aus Friburg, welches für verschiedene Grosshändler nicht „schön“ genug sei, wird günstig und nonkommerziell vertrieben. Somit sollen nicht nur Vegitarier und „Flexitarier“, diejenigen die wenig Fleisch konsumieren, auf den Geschmack des alternativen Supermarkts kommen, sondern auch Kulturaffine durch Aufführungen von Live-Konzerten, Dokfilmen und gemeinsamen Aktivitäten den bewussten Umgang mit Lebensmitteln kennenlernen.

Mehr Infos über das Projekt und die Band:

www.biofuerjede.ch

www.zephyrcombo.ch

Waltensburg/Brigels: Eine Auszeit in der Winterlandschaft

Waltensburg Dorf, Graübunden

Eine erfrischende Auszeit, genau das wollte ich jetzt. Vor allem da ich mich von einem langjährigen Nebenjob getrennt habe und passend zum Jahreswechsel wieder frischen Wind in mein Leben haben wollte.

Da kam mir der Vorschlag meines besten Freundes sehr gelegen: Ein Wochenende in Waltensburg (Rumantsch: „Vuorz“). Hoch in den Bergen, wo man noch richtige Bergluft schnuppern kann, befindet sich die kleine Ortschaft Waltensburg, welche knapp 350 Einwohner zählt. Seit langem wurde mir mal wieder bewusst, was für eine schöne Natur uns umgibt und wie wenig man davon in der Stadt durch den hektischen Alltag wahrnimmt. Waltensburg ist ein Ort der Abgeschiedenheit, eine Gegend an der man vorbeiläuft an exotischen Ortsnamen und lieblich bemalten Ladenschildern. Jetzt scheint mir klar zu werden wie abgeschieden und doch so schön diese Region ist. Im Gegensatz zur Anonymität in der Stadt, wird man hier noch auf der Strasse gegrüsst und Autos halten an, wenn man gerade einige Meter per Autostopp mitfahren möchte. Hier konnte ich mich in der neuen Umgebung voll und ganz verlieren, ohne einen Gedanken an Modulbuchungsterminen zu verlieren oder anderen Verpflichtungen nachgehen zu müssen.

Alp Dado

IMG-20130104-WA0008
Schlittelplausch in Brigels.

Was ist ein Winter ohne Schnee? Für mich ganz klar ein öder Winter. Darum auf zu den Skiliften und hinauf zur Alp Dado auf 1850 Metern. Die wunderprächtigen Bergpanoramen und das herrliche Pistenwetter geniessen wir in vollen Zügen. Mit den rustikalen Holzschlitten lassen sich die präparierten Rodelbahnen wunderbar befahren. Teils beschleinigt sich der gewachste Schlitten so schnell, dass man sich kaum daran festhalten kann, deshalb gehören blaue Flecken zum Nervenkitzel mitdazu. Gelgentlich legen wir am Pistenrand eine Pause ein und geniessen den frisch gefallenen Neuschnee bei einer Schneeballschlacht. Ein „Skiliftselfie“ hier, ein Gruppenbild mit Selbstauslöser da und schon weiss unser Freundeskreis wo wir uns gerade aufhalten.

Bergspa in Brigels GR

DSC_0427
La Val, Brigels

Als Städter schätze ich zur Abwechslung mal die Einfachheit in den Bergen, aber so richtig auf Comfort will ich nicht verzichten, denn diesen hatten wir uns auch förmlich verdient nach soviel Schneeplausch! Also verweilten wir einen Tag im Kurort Brigels (rätoromanisch: „Breil“), welches gemeinsam mit Waltensburg dem Bezirk Surselva angehört. Unterwegs besuchten wir die Burgruine Kropfenstein, welche ums 13. Jahrhundert herum entstanden ist und vollkommen an eine Felswand integriert worden war.

DSC_0400
Burgruine Kropfenstein, Waltensburg

Ganze zwei Stunden dauerte unsere Schneewanderung. Erschöpft trafen wir in Brigels an. Hier wechselten sich moderne und rustikale Châlets ab. Der Abstecher ins Bergspa des Vier-Sterne-Hotels „La Val“ war schliesslich unsere Endstation des Ausflugs. Der Weg war ein wahrer Kraftakt, somit hatten wir uns den Wellnessaufenthalt förmlich verdient. Also genossen wir das süsse Nichtstun bei frischem Tee, getrockneten Datteln und liessen in der grosszügigen Saunalandschaft des Hoteleigenen Bergspas die Seele baumeln. Nach vier Stunden purer Entspannung und einiger „Klatschheftlilektüren“ später, hielten wir uns noch in der Hotellobby auf. Vor knisterndem Kaminfeuer schlürfte ich genüsslich meinen Eis-Café und genoss die letzten paar Minuten in der stilvollen Einrichtung bevor unser zuvor bestelltes Taxi uns zurück zur Ferienwohnung nach Waltensburg chauffiert.

Waltensburg und Brigels definitiv ein Hotspot für erholsamen Winterurlaub!