Eventbericht: Summerendparty in Lausanne

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WIllkommenschild am 10. Electrosanne (Foto: Zenz)

Der Herbst hat schon klammheimlich begonnen, trotzdem gab es für mich in den ersten Septembertagen letzte „Summervibes“ bei ausgelassener Atmosphäre und mitreissenden Beats. Es ist schon ein tolles Gefühl an Openairs an der frischen Luft zu sein, den Alltag einfach hinter sich zu lassen und sich mit Freunden auszutauschen. Bei mir kamen da schon einige Festivals und Städte zusammen diesen Sommer und meine Neugier nach neuen ausgefalleren Locations wächst und wächst.

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Oversize Titeufgraffiti in Lausanne (Foto: Zenz)

Die Innenstadt als Electrotempel

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Beleuchtung Les Arches am Place Centrale (Foto: Zenz)

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Relaxte Stimmung während des Warm-Ups am Place de l’Europe (Foto: Zenz)

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Sobald es dunkler wird, füllt sich das Gelände mit Nachtschwärmern (Foto: Zenz)

Letzte Woche machte ich einen Pitstopp am Electrosanne in Lausanne. Vom 1. Bis 6. September fand nämlich das elektronische Musikfestival statt und ich durfte an zwei Tagen mitdabei sein. Falls du vielleicht wie ich Lausanne nur flüchtig kennst, dann warst du vielleicht nur an der Seepromenade Ouchy. Klar Sünnele am Lac Léman ist toll, aber auch der Nightlife in der Romandie kann sich sehen lassen und dafür ist Lausanne  die erste Adresse! Nirgendwo sonst spürt man Grossstadtflair inmitten eines Festivals. Jetzt kommts noch besser: Am Electrosanne gelangst du sogar direkt mit der Metro (die einzige hierzulande) direkt ans Festival. Umgeben von modernster Architektur gliedert sich das Festivalareal ans „Quartier Flon“ an mit seinen zahlreichen szenigen Läden, Bars und Clubs. Hier wird es bestimmt nie langweilig und gemütliche Plätze für ein Glas Wein oder einen Aperitiv gibt es en masse. Du hast die Wahl!

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Metrostation in Lausanne (Foto: Zenz)

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Bemalte Fassade im Quartier Flon (Foto: Zenz)

Das Festivalareal (Openair & Clubbing)

Das Openairgelände hat zwei Hauptplätze den „Place de l’Europe“ und den „Place Centrale“. Abgetrennt sind diese von einer Hochbrücke, der Rue du Grand Pont, unter der sich mehrere Clubs und Bars unter den hohen Arkaden („Les Arches“) eingenistet haben. Mir hat vor allem die Lichtinszenierung am Abend imponiert! Ab 18:00 Uhr begann das Warm-Up-Programm und bis halb zwei legten verschiedene DJs wie „After we Jump“, „Laolu“ oder „Nina Kraviz“ auf. Wer von der Outdoorsause noch nicht genug hatte, konnte mit dem Festivalbändel auch in die umliegenden Clubs: D!Club (Openformat) , Le Romandie (Rockclub), La Ruche (Dj, elektronische Musik) & Le Bourg (Konzerte, Visuelle Künste, Performances, Theater, Vernissagen). Eine Clubtour lohnt sich, nicht nur wegen der hochkarätigen Line-Ups und abwechslungsreichen Tunes, sonden weil auch diese innert weniger Minuten zu Fuss erreichbar sind.

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DJ-Set von Laolu (Foto: Zenz)

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DJ-Set von Nina Kraviz (Foto: FB/Electrosanne)

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Auch von der Hochbrücke aus beste Sicht aufs Cityopenair (Foto: Zenz)

Ich muss zugeben ich war am späteren Abend von all den Eindrücken ziemlich überwältigt und machte deshalb nur eine kurze Blitzrunde in den D!Club (ein ehemaliges Theater, Kino und jetzt Grossdisko) und ins La Ruche (ein kleiner Club für alle schrägen Vögel, Künstler und Kreativköpfe). Bis in die frühen Morgenstunden feiern das geht bei mir nicht mehr – aus dem Alter bin ich raus. 😛

Internationale Trendmetropole

Bei einem Smalltalk mit einem Filmemacher von der ECAL (Lausannes Hochschule der Künste) fiel die Aussage: Lausanne sei (wegen der aufstrebenden Elektro-, Kunst- und Hipsterkultur) DAS Berlin der Schweiz. Als Zürcher bin ich natürlich anderer Meinung, aber irgendwie hat es schon etwas Wahres dran: Zahlreiche Dudes mit Vollbart, Hornbrillen und Skinnyjeans – wie aus einem American-Apparel-Katalog! Vielleicht liegt es an der offenen Mentalität oder an der Nähe zu Frankreich? Festzuhalten ist, dass Lausannes Herren modisch sehr mithalten können, à jour eben! Das internationale Flair strahlen auch die zahlreichen Festivalbesucher, die von überall herkommen. Zum Glück versteht so gut wie jeder hier Englisch und selbst mit meinen verstaubten Französischkenntnissen konnte ich mich hier gut durchringen. Man zeigte Verständnis, denn hier ist man eben in einem internationalem Umfeld!

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Selfie auf der Jägermeisterterrasse 😛

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Root56/Jäger Mule: Zum ersten Mal probiert und schon Fan (Foto: Zenz)

Katerbrunch (The Morning after)

Für den Katerbrunch danach (ja den Kohldampf, den man nach einer durchzechten Partynacht spürt) gingen wir am nächsten Morgen ins Blackbird Coffee & Breakfast Club, das unweit vom Festivalgelände lag. Das zweistockwerkige Kafi hat alles was das Brunchloverherz begehrt: Von hausgemachten Pancakes, verschiedenen Ei-Omelette-Variationen bis zu Hot Porridge und klassischem Frühstück mit frischen Croissants. Die Restaurantmitarbeiter bedienten uns ausserdem mit einem Lächeln und die Lokalität war bis ins letzte Detail von den Fliesen, bis hin zu der Innendekoration sehr individuell eingerichtet. Danach war ich definitiv wieder bei Kräften!

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Blackbird Coffee & Breakfast Club (Foto: Zenz)

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Das Interieur im zweiten Stock des Blackbird (Foto: Zenz)

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Mein Katerfrühstück: Big Banana Breakfast Shake & Richie’s Ding Dong Omelette (Foto: Zenz)

Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an Jägermeister Schweiz für die Einladung an diverse Festivals und auch an die Festivalorganisation des grandiosen Electrosanne, die uns sehr herzlich empfangen hat.

Mehr Infos zum Festival

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Yours truly

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